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„Manege frei!“ hieß es in der Woche vor den Faschingsferien an der Ferdinand-Porsche-Schule. Anlässlich des 60-jährigen Schuljubiläums war der Zirkus „ZappZarap“ zu Gast und bescherte den Kindern eine Woche, die sie so schnell wohl nicht vergessen werden.
Schon der Anblick des großen, bunt gestreiften Zirkuszeltes ließ die Vorfreude ins Unermessliche steigen. Die Projektwoche startete mit einem Schnuppertag, an dem die Kinder die verschiedenen Genres kennenlernen durften. Ob Akrobatik, Jonglage mit Tüchern, das waghalsige Kugellaufen oder die Kunst des Zauberns – die Auswahl war riesig und die Neugier groß.
Nach der Einteilung in Kleingruppen begann das intensive Training. Überall auf dem Schulgelände sah man Kinder, die konzentriert ihre Geschicklichkeit beim Trapez schulten, witzige Nummern als Clowns einstudierten oder sich mutig an die Feuerspiele wagten. Es war beeindruckend zu beobachten, wie die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Komfortzone heraustraten, eigene Grenzen überwanden und völlig neue Fähigkeiten an sich entdeckten.
Ein besonderes Highlight war die Generalprobe am Donnerstagvormittag. Hier durften die Kinder ihre Kunststücke bereits vor einem ganz besonderen Publikum präsentieren: Gäste aus den Kindergärten und dem Rosa-Körner-Stift waren gekommen und sparten nicht mit Applaus. Diese Generalprobe legte den Grundstein für das Selbstvertrauen, das die kleinen Artisten in den insgesamt drei großen Aufführungen am Donnerstagabend und Freitag zeigten.
Vor vollbesetzten Rängen und im Scheinwerferlicht der echten Manege wuchsen die Kinder über sich hinaus. Die Begeisterung im Zelt war greifbar, als die Akrobaten ihre Pyramiden bauten und die Zauberer ihr Publikum verblüfften. Diese Woche hat gezeigt, dass in jedem Kind ein kleiner Star steckt, wenn man ihm die richtige Bühne bietet. Zum 60. Jubiläum unserer Schule haben unsere Jüngsten bewiesen, dass Mut, Ausdauer und Teamgeist die wichtigsten Zutaten für einen magischen Erfolg sind.
Ein solches Großprojekt wäre ohne tatkräftige Hilfe niemals möglich gewesen. Ein herzliches Dankeschön gilt daher unserer engagierten Elternschaft: Ob beim kräftezehrenden Zeltauf- und -abbau, der liebevollen Verpflegung der hungrigen Artisten oder der geduldigen Unterstützung direkt in den Trainingsgruppen – Ihr Einsatz war der Motor dieser Woche! Ermöglicht wurde dieses Projekt nicht zuletzt durch großzügige Spenden von Privatpersonen und folgenden Firmen: Schneider Garten- und Landschaftspflege, Lautenschlager Dach- und Holzbau, Zipperlen Garten- und Landschaftsbau, Wüstenrot Seible, KSK Böblingen. Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Ebenso danken wir von Herzen dem CVJM Weissach, der uns so gastfreundlich sein Gelände überlassen und die Nutzung der Räumlichkeiten ermöglicht hat. (Het)











